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<pre>Insbesondere die beiden souveränen Siege gegen Benfica Lissabon und Zenit St. Petersburg sollten der Werkself die benötigte Zuversicht verleihen, dass der Vergleich mit den Biancocelesti trotz des fraglos unerfreulichen Zwischenstandes noch lange nicht entschieden ist: Nach dem Abpfiff im römischen Olympiastadion musste jedoch freilich zunächst die Enttäuschung darüber überwiegen, angesichts der durchweg auf Augenhöhe bestrittenen Partie nicht mit einer deutlich besseren Ausgangsposition davongekommen zu sein.  <p> Manchester United kam in den sechs Vorrunden-Spielen zwar ebenfalls nur auf 12 erzielte Treffer, schaffte allerdings damit in der Gruppe A (mit dem FC Basel, ZSKA Moskau und Benfica) fast mühelos den Gruppensieg.  <p>  Denn nur vier Tage nach dem spektakulären 4:4 im Champions League-Duell mit dem AS Rom, schwappte auch beim 4:3-Ligaerfolg über den VfB Stuttgart eine wahre Torflut über die BayArena hinweg. <p> Im Hinspiel hatte Benfica seltenen Grund zur Freude (Â© ARIS MESSINIS / AFP / picturedesk.com) <p>  Dabei hatten die Franzosen ein Chancenplus auf ihrer Seite, doch mehr als der Ausgleich durch Edinson Cavani schaute am Ende nicht heraus. Vor allem die Leistung in den zweiten 45 Minuten sollte Paris St. Germain Hoffnung machen. Allerdings wird in London eine deutliche Steigerung bei der ChancenauswertungÂ notwendig sein, um den Blues den Aufstieg noch streitig machen zu können.  </pre>


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<pre>Seine Formkrise — hängender Kopf, schlechte Defensivarbeit – schlägt sich offenbar auch auf die Leistung der ganzen Mannschaft nieder. Mittlerweile ist wohl auch Simeone mit seiner Geduld am Ende. „Wir haben keinen Spieler, der ein Spiel allein entscheiden kann“, giftete der Exzentriker.  <p> So schadlos sich Kiew beim 0:0 zum Start gegen Benfica Lissabon auch gehalten hat, nun wartet eine ganz andere Hausnummer. Bis auf Kingsley Coman sind alle Offensiven topfit und wollen nun auch das 3der letzten 35 Heimspiele in der Gruppenphase gewinnen.  <p>  Bei entsprechendem Spielverlauf verfügt der AS Monaco schließlich über die Offensivmöglichkeiten, um sich vor heimischer Kulisse in einen Rausch zu spielen. <p> Zwar hatten auch die Geißböcke zuletzt mit der 1:3-Schlappe gegen den VfB Stuttgart einen gebrauchten Start in die Rückrunde erwischt; für den FC dürfte es aber durchaus von Vorteil sein, dass es nun am Sonntag in der auswärtigen Volkswagen-Arena zur Sache geht. <p>  Bei den „Biancocelesti“ ist die Zuversicht groß, zum ersten Mal seit der Saison 2007/08 wieder in der Champions League auflaufen zu dürfen. Die Wettanbieter gehen zumindest davon aus, dass sich Lazio zuhause durchsetzen wird. Stellt sich wohl nur die Frage, ob Leverkusen ein so wichtiges Auswärtstor erzielen kann. Lazio und Bayer treffen nicht zum ersten Mal aufeinander, allerdings geben die beiden bisherigen Ergebnisse kaum weitere Aufschlüsse, denn die Spiele in der Gruppenphase 1999/2000 endeten jeweils mit einem 1:1.  </pre> 


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<pre> Im Champions League Endspiel am 06. Juni in Berlin krachen nicht nur die beiden erfolgreichsten europäischen Vereinsmannschaften, sondern auch zwei grundverschiedene Fußball-Philosophien aufeinander. Hüben der offensiv ausgerichtete FC Barcelona mit seinem Wundersturm Messi-Neymar-Suarez, drüben das robuste Defensiv-Bollwerk des italienischen Serienmeisters Juventus Turin.  <p> Im Gegensatz zur Bundesliga befindet sich der FC Bayern in der „Königsklasse“ dort, wo sie ihrem Selbstvertändnis nach auch hingehören: Auf Platz 1.  <p>  Trösten Basel mittlerweile die erfreulichen Perspektiven in der Champions League über die noch immer verbesserungswürdige Situation in der Meisterschaft hinweg, haben die Portugiesen an sämtlichen Fronten enttäuschte Erwartungen zu vermelden. <p>  Laut Ancelotti sei es daher ungemein wichtig, sich schon im Hinspiel in eine gute Ausgangslage zu bringen; erst recht, nachdem die Bayern bei ihren bisherigen Auswärts-Auftritten in der Königsklasse nicht gerade brilliert haben. <p>  Sind die Münchner eigentlich dafür bekannt, gerade in den entscheidenden Momenten hellwach zu sein, lieferten die Spieler zuletzt ausgerechnet in einem K.o.-Duell der Königsklasse die mit Abstand unkonzentrierteste Vorstellung der gesamten Spielzeit ab: Von der Angriffslust der Portugiesen wurden die Bayern offenbar derart überrascht, dass die Gäste dem praktisch unentwegt pressenden Team aus Porto immer wieder in äußerst gefährlichen Spielabschnitten den Ball überließen.  </pre>


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<pre> Das zeigt sich nicht nur in der Liga Woche für Woche, sondern war auch in der Champions League nicht zu übersehen. So erhielten die Sky Blues während ihrer sechs Vorrunden-Spiele satte 10 Gegentore — und damit um sechs mehr als Gruppensieger Barcelona. Gerade für die Konterstarken Monegassen stellt dies nun ein gefundenes Fressen dar.  <p> Nach dem Abpfiff in Turin empfiehlt es sich, die Geschichtsbücher aufgeschlagen liegen zu lassen. Denn mit demÂ Partie FC BayernÂ gegen Porto folgt tags darauf schon die nächste Paarung mit lebhafter Vergangenheit.   <p> Immerhin ist es namentlich auf das konsequente Einimpfen einer Blut-, Schweiß- und Tränen-Mentalität zurückzuführen, dass der Argentinier Atletico innerhalb weniger Jahre aus der tabellarischen Bedeutungslosigkeit an die Spitze des spanischen Fußballs führte: Während Real und Barca hinsichtlich des Personals noch immer in ganz anderen Dimensionen denken, wird der diesbezügliche Rückstand mit extremer Leidenschaft, beeindruckendem Team-Geist und einer im Zweifelsfall eher defensiv ausgerichteten Marschrichtung wettgemacht. <p>  Angesichts des weitgehend belanglosen Auftritts gereicht es der Mannschaft von Jürgen Klopp aber sicherlich nicht zur Ehre, an dieser Stelle in einem Atemzug mit dem Weißen Ballett genannt zu werden: Wie die seither noch einmal kräftig verstärkte Truppe von Carlo Ancelotti im vergangenen Jahr den Titel in der Königsklasse gewinnen konnte, wurde im Juventus-Stadium schließlich nur in dem kurzen Zeitfenster zwischen der 30. und 45. Spielminute offenbar.  <p> Hatte der große Favorit in jener Partie die Genialität des verletzten Lionel Messi vermisst, machten dem Meister vor allem die Ausfälle der Mittelfeldachse zu schaffen — die Abwesenheit von Iniesta vermochten die Kollegen nicht zu kompensieren.  </pre>


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<pre> In München gab es in der Champions League für die Gastmannschaften in der jüngeren Vergangenheit nur sehr wenig zu holen. Vor allem in der Gruppenphase.  <p> Der FC Bayern hat keines der letzten 14 Heimspiele in der Gruppenphase der Champions League verloren (13 S, 1 U). Die letzte Niederlage gab es am 10.12.2013 (2:3 gegen Man City).  <p>  „Das Ergebnis passt nicht. Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und einen sehr hohen Aufwand betrieben. Wir glauben aber fest daran, dass wir es im Rückspiel noch schaffen.“Stefan Kießling hat trotz der Hinspiel-Niederlage seine Zuversicht nicht verloren. <p>  Als entscheidender Vorteil sollte es sich dabei erweisen, dass das Rückspiel in der heimischen Allianz Arena über die Bühne geht: Dank des Heimvorteils wurden bereits in den ersten beiden K.o.-Runden des Vorjahres mäßige Hinspiel-Auftritte mit aufreizender Leichtigkeit wettgemacht.  <p> Die Bayern werden sich also besonders warm anziehen müssen. für den Gastgeber wird nicht der — zumindest noch theoretisch mögliche — Gruppensieg im Vordergrund stehen, sondern in erster Linie die Revanche für die bittere 0:3-Pleite vom 27. September.  </pre>


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